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Solingen ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen und mit ca. 160.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Bergischen Landes.

Sie gehört neben Wuppertal und Remscheid zum sogenannten Bergischen Städtedreieck. Ferner ist Solingen Bestandteil der Metropolregion Rhein-Ruhr und Mitglied im Landschaftsverband Rheinland. Die Stadt liegt etwa 24 Kilometer östlich von Düsseldorf, knapp 35 Kilometer nordöstlich von Köln und annähernd 55 Kilometer südwestlich von Dortmund.

Seit dem Mittelalter bildet Solingen, erkennbar schon am Beinamen Klingenstadt, das Herz der deutschen Schneidwarenindustrie. Rund 90 Prozent der gesamtdeutschen Schneidwaren- und Besteckbranche sind in Solingen ansässig. Im Laufe der Jahrzehnte sind weitere Wirtschaftszweige hinzugekommen, vor allem die Automobilzulieferung und die Galvanotechnik. Auch Wilkinson Sword und die Konzernmutter Energizer unterhalten ein Werk beziehungsweise ihren Deutschlandsitz in Solingen; ebenso befindet sich in der Stadt das größte deutsche Haribo-Werk.

Die Solinger Innenstadt ist der größte zusammenhängende Einzelhandelsstandort im Stadtgebiet. Die Fußgängerzone mit Filialhändlern und inhabergeführten Geschäften erstreckt sich über die Hauptstraße, vom Entenpfuhl bis zum Mühlenplatz. Zwei größere Einkaufszentren, der Hofgarten am Graf-Wilhelm-Platz sowie die um die Jahrtausendwende erbauten Clemens-Galerien am Mühlenplatz ergänzen den Standort sinnvoll. Ein zweites Einzelhandelszentrum befindet sich im Stadtteil Ohligs. Dort bildet die Düsseldorfer Straße auf dem Abschnitt vom Hauptbahnhof bis zum Ohligser Markt den Schwerpunkt. Im Zentrum des Stadtteils Wald befindet sich die dritte Fußgängerzone im Stadtgebiet – sie ist die kleinste und zugleich auch die jüngste. Im Wesentlichen erstreckt sie sich über den Walder Kirchplatz.

Wichtigster Kreuzungsbahnhof ist der Hauptbahnhof in Solingen-Ohligs. Dort halten die Regionalzüge RB 48 und RE 7 mit den Destinationen Wuppertal, Rheine und Münster, Köln, Bonn und Krefeld. Darüber hinaus ist der Solinger Hauptbahnhof auch Haltepunkt für die Züge des Intercity und des Intercity-Express. Die Stadt ist zudem an das S-Bahn-Netz Rhein-Ruhr angeschlossen. Von Solingen Hauptbahnhof verkehren die Linien S 1 über Düsseldorf in Richtung Dortmund sowie S 7 über Solingen-Mitte und Remscheid nach Wuppertal. Solingen erschließt sich per PKW über die A 3 Köln—Oberhausen, A 46 Düsseldorf—Wuppertal und A 1 Köln—Dortmund.

Zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt zählen das rekonstruierte Schloss Burg, des weiteren die mit 107 Metern höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, die Müngstener Brücke sowie die historischen Stadtkerne von Gräfrath und Burg mit ihren Fachwerk- und Schieferhäusern im Bergischen Stil, als auch die für die Solinger Industriegeschichte beispielhaften Schleifkotten Balkhauser und Wipperkotten

Willkommen in der Klingenstadt Solingen.

Höhscheid ist ein Stadtteil der bergischen Großstadt Solingen. Zusammen mit dem angrenzenden Stadtteil Burg bildet er den Stadtbezirk Burg/Höhscheid.

Das Wort Höhscheid bezeichnet eine in der Höhe gelegene Grenze oder Wasserscheide.

Der Stadtteil liegt im Süden Solingens und erstreckt sich von den Ausläufern der Innenstadt bis in die Höhenlagen oberhalb der Wupper. Im Norden grenzt Höhscheid an den Stadtbezirk Solingen-Mitte, im Osten befindet sich der Stadtteil Burg, südlich der Ortsteil Widdert und im Westen der Stadtbezirk Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid. Im Süden befindet sich außerdem die Stadtgrenze zu Leichlingen, die durch die Wupper gebildet wird.

Seinen historisch bedingten Siedlungskern bildet der Peter-Höfer-Platz, benannt nach dem Höhscheider Bürgermeister; außerdem die Bundesstraße 229 – als Neuenhofer und Grünewalder Straße bezeichnet –, die den Platz mit der Solinger Innenstadt verbindet.

Höhscheid ist geprägt durch seine Bachtäler, die die einzelnen Höhenrücken, auf denen der Stadtteil Höhscheid heute besiedelt ist, voneinander trennen. Die drei größten Täler sind das Nacker, das Pilghauser und das Weinsberger Bachtal.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Höhscheids zählt vor allem das seit 1993 als Standesamt genutzte Haus Kirschheide. Es handelt sich dabei um eine frühklassizistische Villa, die in den Jahren von 1782 bis 1785 an der heutigen Neuenhofer Straße erbaut wurde. Sie reiht sich ein in zahlreiche weitere, pittoreske Villen der Gründerzeit, so etwa die Villa Lindenhof, das Gebäude der ehemaligen Familienbildungsstätte schräg gegenüber von Haus Kirschheide.

Darüber hinaus befinden sich in Höhscheid zwei heute als Museum genutzte, restaurierte Schleifkotten, die als Denkmäler Solinger Industriegeschichte fungieren. Zum einen existiert der Wipperkotten als letzter noch erhaltener Doppelkotten an der Wupper sowie zum anderen in seiner Nähe, der Balkhauser Kotten, das zweite Schleifkotten-Museum Solingens.

Willkommen auf der Höhscheider Höhe.